Chronik THW-Bad Kissingen, von 1953 bis 2013

Logo des THW z.Zt. der OV Gründung (By Technisches Hilfswerk (File:THW Logo 1950er.png) [Public domain], <a href='http://commons.wikimedia.org/wiki/File:THW_Logo_1950er.svg'>via Wikimedia Commons</a>)

Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) ist der Zusammenschluss von Menschen, die sich mit großer Hingabe, persönlichem Einsatz und anspruchsvoller Ausstattung der Aufgabe stellen, technische Hilfe in Notsituationen zu leisten. Das THW ist eine vergleichsweise junge staatliche Organisation innerhalb der gemeinsamen Hilfeleistungssysteme des Bundes und der Länder. Der damalige Innenminister Dr. Dr. Gustav Heinemann erteilte 1950 Otto Lummitzsch den Auftrag, mit den Vorbereitungen zur Aufstellung einer freiwilligen technischen Hilfsorganisation zu beginnen. Beinahe aus dem Nichts heraus wurde eine Institution aufgebaut, die sich kontinuierlich zur leistungsfähigen und weltweit anerkannten humanitären Hilfeleistungsorganisation im Geschäftsbereich des Bundesinnenministers entwickelt hat. Seit dem ersten Auslandseinsatz 1953 in den Niederlanden, anlässlich der verheerenden Sturmflut, beauftragte die Bundesregierung das THW immer wieder, humanitäre technische Hilfe im Ausland zu leisten. Der Einsatz des noch unbekannten THW’s hatte ein unerwartetes Echo in vielerlei Hinsicht. Die Anzahl der Helfer stieg bis Ende 1953 sprunghaft auf 27.000 an.
Ebenfalls im Juni 1953 wurde der Ortsverband Bad Kissingen gegründet.Da kein Protokoll über eine Gründerversammlung existiert, stützen wir uns auf den ersten „Sichtungsbogen“. Im Ortsverband trägt dieses erste Schriftstück das Datum 22.06.1953, ausgestellt auf Fritz Engmann, der zu den Mitbegründern des Ortsverbandes Bad Kissingen gehört. Diesen Tag betrachten wir als unseren Gründungstag. Der Aufbau des THW Bad Kissingen war in der Nachkriegszeit genauso schwierig wie der Aufbau der anderen Ortsverbände in Bayern, bzw. in der Bundesrepublik. Sofort nach der Gründung gehörte der Ortsverband zum Geschäftsführerbereich Schweinfurt unter der Leitung von Geschäftsführer Carl Fries, später Günter Theinert. Nach der Neukonzeption 1995 wurde der Ortsverband Bad Kissingen mit 9 anderen unter- u. oberfränkischen Ortsverbänden dem Geschäftsführerbereich Bamberg, unter der Leitung von Geschäftsführer Günter Theinert, dann Dieter Stern und heute Curd Mohr, zugeteilt. Der erste Ortsbeauftragte für Bad Kissingen war Technischer Oberamtsrat Fritz Engmann von 1953 – 1963. Dessen Nachfolger, Robert Kreitmair, hatte dieses Amt von 1963 – 1974 inne. Anton Schick leitete den Ortsverband von 1974 – 1985. Helmut Rink von 1986 bis 31.10.2013. Seit 01.11.2013 wird diese verantwortungsvolle Tätigkeit von Andreas Kiesel ausgeübt. Bis zum Jahr 1995 gliederte sich der Ortsverband Bad Kissingen wie folgt auf. Der Ortsverbandsführung gehörten der Ortsbeauftragte, Verwaltungshelfer und der Schirrmeister an. Dieser Führung unterstanden der Bergungszug mit zwei Bergungsgruppen und eine Gerätegruppe sowie der Instandsetzungszug mit den Elektro-, Gas-Wasser- und Abwasser-Ölschadengruppen. Die Zugführer in chronologischer Reihenfolge

Zugführer Bergungszug:

1954 – 1972 Gustav Fehr
1972 – 1976 Egon Lohfink
1977 – 1985 Helmut Rink

Zugführer Bergungszug/Technischer Zug:

1986 – 2001 Manfred Rink
2002 – 2008 Marcus Kolb
2009 – heute Dominik Fichte

Zugführer Instandsetzungszug:

1973 – 1978 Dieter Kreuzer
1979 – 1983 Erwin Kiesel
1984 – 1985 Burkhard Winter
1985 – 1989 Otmar Müller
1990 – 1995 Harald Seit

Im Mai 1995 wurde aufgrund der Neustrukturierung des Technischen Hilfswerks aus dem Bergungszug und dem Instandsetzungszug der Technische Zug mit dem Zugtrupp, der 1. Bergungsgruppe, der 2. Bergungsgruppe (als Basiseinheit) und der Fachgruppe Infrastruktur. Für die Ortsverbandführung wurde ein Stab mit Ortsbeauftragtem, stellvertretendem Ortsbeauftragten, Ausbildungsbeauftragtem,
Verwaltungshelfer, Jugendbetreuer, Helfer für Öffentlichkeitsarbeit, Schirrmeister und Koch aufgestellt.
Angegliedert an den Stab sind die Jugendgruppe und die Grundausbildung.

Um den Nachwuchs zu fördern, wurde ebenfalls im Jahre 1995 eine Jugendgruppe gegründet. Die Jugendlichen werden im Alter von 10 bis 18 Jahren mit den Geräten und den Aufgaben des THW’s vertraut gemacht. Dabei lernen sie den verantwortungsvollen Umgang mit teurem Spezialgerät sowie das Arbeiten im Team.

Die erste Unterkunft des THW Bad Kissingen war damals in der alten Bauhofbaracke in der Salinenstraße 5. Dieses Anwesen wurde bis zum Jahre 1961 genutzt. Aufgrund des Neubaus des Feuerwehrgerätehauses musste der Standort des THW Bad Kissingen verlagert werden. Als Übergangslösung bot sich das Anwesen „Fell & Schneider“ in der Maxstrasse 6 an. Im Jahre 1963 wurde der Standort wiederum verlagert. Diesmal wurde die Unterkunft im städtischen Bauhof Bad Kissingen eingerichtet. Dieser Standort beherbergte den Ortsverband bis zum Jahre 1981. Im Jahre 1977 wurde der Instandsetzungszug aufgestellt. Ausstattung und Gerät lagerten, in Kisten verpackt, in der viel zu kleinen Unterkunft. Durch die Enge bedingt, musste der Ausbildungsbetrieb von Bergungs- und Instandsetzungszug zu verschiedenen Zeiten durchgeführt werden.Die Einsatzfahrzeuge befanden sich beim Ortsverband Hassfurt und später in einer angemieteten Halle in Maßbach. Zu jeder Ausbildungsveranstaltung mussten die Fahrzeuge von Maßbach nach Bad Kissingen und später in die Waldsiedlung Rottershausen gebracht werden. Ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Ortsverbandes Bad Kissingen war die Entstehung einer eigenen Unterkunft in der Waldsiedlung Rottershausen. Das Gebäude, ein ehemaliger Bau einer Munitionslagerstätte aus dem 2 Weltkrieg, bot sich als ideale Lösung an. Obwohl die begrenzten Mittel, die zur Verfügung standen, schon im Rohbau erschöpft waren, konnte das Gebäude 1984 durch einen sehr hohen Eigenleistungsanteil fertiggestellt werden.

In diesem Jahr wurde auch zum Zweck der Förderung des Technischen Hilfswerkes der Verein der „Helfer und Förderer des THW Bad Kissingen e.V.“ gegründet. Durch die Beiträge der Mitglieder und Spenden von Körperschaften und Personen unterstützt der Verein nicht unwesentlich den Ortsverband mit Ausstattungsgegenständen, die nach STAN (Stärke-Ausstattungsnachweis) nicht beschafft werden und dennoch für Ausbildung, Übung und Einsatz dringend notwendig sind. Erst nach weiteren 5 Jahren konnten mit Zuschuss des Landkreises und Eigenleistungen der Helfer die Garagen erstellt werden. Diese wurden anlässlich des 35. Geburtstages des Ortsverbandes mit einer Einweihungsfeier ihrer Bestimmung übergeben. Die Ausstattung der Einheiten wurde ständig ergänzt und erneuert. Ein wesentlicher Punkt war die Anschaffung eines Gerätekraftwagens, der auch noch heute seinen Dienst zuverlässig verrichtet. In der Zeit bis zum 40 jährigen Bestehen des THW wurden neben den bereits vorhandenen Teilen der Übungsanlage, Turm und Trümmerstrecke, ein Rohrgrabensystem für die wirklichkeitsgetreue Ausbildung der Fachgruppen Elektro, Gas/Wasser und Abwasser/ Ölschadensbekämpfung geschaffen.

Im neuen Jahrtausend wurde dem Ortsverband Bad Kissingen ein neues Zugtruppfahrzeug überstellt, welches besonders bei den Autobahnbereitschaftsdiensten von großem Nutzen ist. Um das erlernte Wissen auch unter realitätsgetreuen Bedingungen anwenden zu können, wurden zahlreiche Übungen mit verschiedenen Aufgabengebieten außerhalb der Unterkunft abgehalten. Zu erwähnen sei an dieser Stelle die Großübung am 31.10.1971 mit anderen Katastrophenschutzeinheiten im Steinbruch Ramsthal. Dort wurde eine Seilbahn gebaut, um Verletzte aus schwierigem Gelände sicher und schonend zu bergen. Des weiteren wurde am 05.04.1981 eine Ortsverbandsübung im Kaskadental abgehalten. Der dort aufgebaute Hängesteg sollte den Übergang über eine Schlucht gewährleisten. Um die Fertigkeiten nicht nur an Land zu festigen, wurden auch Ausbildungen auf dem Wasser durchgeführt. So z.B. am 29.08.1983 die Wasserdienstausbildung am Main, mit den Teilaufgaben „Anlegesteg Erstellen“ sowie „Fahren mit THW-Booten“. Dabei wurde nicht nur der sichere Umgang mit Wasserfahrzeugen geübt, sondern auch ein Anlegesteg aus Holz für das sichere Anlegen von Fahrzeugen hergestellt. Eine Großübung, die den Geschäftsführerbereich Bamberg mit seinen unterfränkischen Ortsverbänden betraf, fand am 19.07.2002 in Bonnland auf dem Bundeswehrübungsgelände statt. Hier hatte der Ortsverband Bad Kissingen für die 3-tägige Operation „Second Strike“ die Einsatzleitung. Leider kam es in der Entstehungsgeschichte des Ortsverbandes auch zu ernstfallmäßigen Einsätzen. Am 08.06.2001 kam ein Fahrzeug der amerikanischen Streitkräfte in Engenthal von einem Waldweg ab und drohte einen Abhang hinabzustürzen. Das Fahrzeug befand sich in einer kritischen Position, da am Ende des Abhanges ein Wohngebiet angrenzte. Das THW Bad Kissingen wurde mit der Sicherung des Fahrzeuges beauftragt, um ein weiteres Abrutschen desselben zu verhindern. Bei der größten Flutkatastrophe Deutschlands im Jahre 2002 kam auch der Ortsverband Bad Kissingen mit 21 Helfern zum Einsatz. Die Alarmierung erfolgte am Freitag den 16.08.2002 um 5.30 Uhr, die Einsatzdauer war auf unbestimmte Zeit festgelegt. Zusammen mit den Ortsverbänden Schweinfurt
und Mellrichstadt wurden wir im Schadensgebiet um Dessau eingesetzt. Nach 5-tägigem Einsatz kehrten wir am Dienstag wohlbehalten und erschöpft nach Hause zurück.
An dieser Stelle möchte ich an den noch allen in Erinnerung liegenden Hochwassereinsatz Anfang Januar 2003 in Bad Kissingen erinnern. Hier wurde in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, der Wasserwacht sowie mit der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen aus Forchheim die Stadt Bad Kissingen vor einem noch größeren Schaden bewahrt. In unserem Landkreis kam erstmals das Modulsystem des THW zum Tragen, bei dem, der jeweiligen Schadenslage angepasst, die betreffende Fachgruppe angefordert werden kann.

Seit 1997 sind die Bereitschaftsdienste auf Autobahnen ein weiteres Aufgabengebiet des Ortsverbandes Bad Kissingen. Im Anfangsstadium wurden die Einsätze im Verbund mit dem Ortsverband Schweinfurt durchgeführt, ab 1998 dann selbstständig in Eigenregie. Höhepunkte waren zweifelsohne das gute Abschneiden des Bergungszuges bei den Leistungsvergleichen. Als Sieger von Unterfranken belegten wir beim Landeswettkampf 1987 in Roth Platz 4. Fortschreibung 2003 bis 2013 Den ersten Auslandseinsatz, ein Hilfstransport mit den Maltesern nach Arad in Rumänien, fuhr unser Kamerad Richard Mauler mit Kameraden aus Schweinfurt und Haßfurt vom 27. März bis 01. April 1990. Jürgen Herold war 1992 mit der „Transportgruppe humanitäre Hilfe THW Bayern“ nach Rostov na Donu in Nordossetien. Die Hilfstransporte des Kreisjugendringes mit THW-Fahrzeugen fuhren nach Butscha, in die Ukraine, Michael Geßner, Jürgen Herold, Bernd Friedrich, und Bernd Kirchner in den Jahren 1997, 1999, 2001, und 2004 Seit 1990 unterstützt das THW die Wasserwacht beim Advent- Saale Schwimmen mit einem Bergleitboot und Helfertransporten. Seit dem Jahr 2000 unterstützt das THW beim Rakoczy-Fest durch Errichten eines Tonnenstegs über die Saale zum Einsetzen der 3.000 Schwimmkerzen. Dazu gehört noch die Ölsperre zum Einsammeln der Kerzenreste und Behältnisse. Seit einigen Jahren kam noch das Ausleuchten und die Präsenz mit den Sicherheitsdiensten von Polizei, BRK und Feuerwehr dazu. Das sogenannte Blaulichtmilieu am Marienplatz. Seit 2002, alle zwei Jahre, machen wir mit der Feuerwehr Aschach für unsere Helfer des THV-Dienstes das THL-Leistungsabzeichen mit. Am 09.05.2003 war der Festakt im Tattersall zur 50-Jahrfeier und am 11.05.2003 war der Tag der offenen Tür zur 50-Jahrfeier. Im Jahre 2003 erfolgte eine weitere Reform des THW, das Komponentenmodel wurde eingeführt. Der Bau einer Schlauchbootschaukel beim Kunst und Genussmarkt in Aschach und das Ausleuchten einer Golfbahn bei der Veranstaltung „Golfer des Jahres“ in Bad Kissingen waren weitere öffentlich wirkende Veranstaltungen. Der Januar 2004 begann mit dem Einsatz bei einer Vermisstensuche an der Saale bei Aschach. Im Mai 2004 begann die Reihe Technische Hilfeleistungen für Strombereitstellung und Ausleuchten beim Konzert Antenne Bayern und bei der Erdinger Sautrogmeisterschaft von Antenne Bayern im Luitpoldpark sowie der Bau eines Tonnensteg zur Mäanderinsel beim Saale-Musicum. Im Jahre 2004 hatten wir 30-Jahre THW-Ausflug, in die Wachau, Niederösterreich und auch 20-Jahre THW-Kreuzbergwanderung. Im Mai 2005 erfolgte eine Atemschutzübung mit den Feuerwehren der Gemeinde Oerlenbach im Fabrikgebäude der Waldsiedlung. Am 24.09.2005 war die KatS-Übung, Massenunfall auf der A 71 vor derEröffnung der Autobahn, Abschlussbesprechung war in der THW-Unterkunft Rottershausen.
Vom 27.12.bis 04.01.2006 wurde die NEA Polyma am Gymnasium Bad Kissingen während der Bauarbeiten eingesetzt.
Am 07.06.2006 hatten wir eine Versorgungsstation in der THW-Unterkunft für die Radler bei der Werntal Radltour. In den Sommermonaten war eine Präsentation der Jugendgruppe auf dem Volkersberg und die Streckenabsicherung bei der Deutschlandtour in Schweinfurt. Im Herbst 2006 wurde eine Übung mit der Feuerwehr Bad Kissingen am Blockheizkraftwerk und eine THL-Ausbildung für THV-Helfer bei der Feuerwehr Bad Kissingen durchgeführt. Am 31.03.2007 fand die KatS-Übung Gänswürger in Westheim, anlässlich der Geflügelseuche statt und eine technische Hilfeleistung Tunnelausleuchtung für die Deutsche Bahn AG bei Bauarbeiten nahe Rottershausen im Mai 2007. Vom 07.06. bis 10.06.2007 war das THW-Jugendzeltlager auf der Zehnt bei Münnerstadt, der Ortsverband Bad Kissingen war Gastgeber für 7 weitere Ortsverbände mit 76 Junghelfern. In den Sommermonaten nahmen wir am Tag der Notfallvorsorge in Würzburg teil. Strombereitstellung mit der NEA Polyma bei der Bayern 1 Sommerreise in Bad Bocklet, und Bachanstau beim Entenrennen beim Kunst- und Genussmarkt in Aschach. Im Innenhof des BRK Bad Kissingen fällten wir eine Fichte. Dies hatte einen großen Ausbildungswert. Das Jahr 2008 begann mit der Abholung des PKW-Touran in Wolfsburg und des Mehrzweckkraftfahrzeuges MzKW in Breitengüßbach. Eine Wasserdienstübung am alten Schwimmbad in Aschach an der Saale, die THW-Präsentation mit den anderen Rettungsorganisationen bei 20-Jahre Atemschutzzentrum Oberthulba schlossen sich an. Im Februar 2009 war die Tagung mit dem Kreisverbindungskommando zivil-miltärische Zusammenarbeit in Hammelburg, im April die Unterstützung der Reservistenkameradschaft beim Bezirksreservistenwettkampf in Rottershausen, im Mai Mitwirkung beim Verkehrs- und Sicherheitstag des Polizeipräsidiums Unterfranken in Bad Kissingen und Teilnahme am Tag der Notfallseelsorge in Würzburg, der alle zwei Jahre stattfindet. Vom 27.01. bis 28.01.2010 war die LÜKEX-Übung im Landratsamt Bad Kissingen, wobei das THW Bad Kissingen durch die Fachgruppe Führung-Kommunikation vom OV-Mellrichstadt unterstützt wurde. Vom 09.07. bis 10.07.2010 war die Kontingentübung „Frankentornado“ in Bad Neustadt. Im September waren wir beim Empfang des Bayerischen Ministerpräsidenten für Rettungsdienste in Veitshöchheim und beim Blaulichtgottesdienst für Rettungskräfte in Bad Kissingen. Zum Jahresende kamen noch einige Einsätze auf der BAB A7, Anschleppen von LKW bei Schneeglätte und bis zum 30. Dezember 2010 die Einsätze Schneeräumen auf dem Dach eines Möbelhauses in Bad Königshofen. Das Jahr 2011 begann mit Hochwasser in Westheim, Fachberater THW und Hochwasser in Bad Neustadt, da die Unterstützung des THW-Mellrichstadt mit einem Unimog. Es folgte die Unterstützung des THW-Schweinfurt bei Absicherungsmaßnahmen beim Faschingsumzug. Der Tag der offenen Tür am 10.07.2011 war ein großer Erfolg und brachte zahlreiche Besucher in die Unterkunft. Im September hatten wir den Bau einer Seilbahn beim Tag der Reservisten auf der Trimburg. Im Oktober folgte eine Rettungsübung mit den Feuerwehren der Gemeinde Oerlenbach an der Asphaltmischanlage in Rottershausen. Den Abschluss bildete die bayernweite THW-Übung „Blauer Löwe 2011“. Im Jahr 2012 gab es nicht weniger zu tun. Es begann mit der zweitägigen THW-Übung „Blauer Löwe 2012“ vom 27. bis 28. April. In den Sommermonaten war der Tag der Notfallseelsorge in Würzburg und eine Veranstaltung Netzwerk Bürgerengagement im Landkreis Bad Kissingen im Tattersall und wieder der Tag der Reservisten auf der Trimburg. Im Oktober 2012 fanden die Kulturtage in Oerlenbach statt. Im Zeichen des Jubiläums 50-Jahre Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei in Oerlenbach war ein Festakt. Beim Tag der offenen Tür wirkte das THW beim Kinder- Jugendprogramm mit. Der Betrieb einer Seilbahn, „Flying Fox“, hat großen Zuspruch gefunden. Vom 19. bis 21. Oktober nahm eine THW-Gruppe an der Jahresübung der JUH „Fieldcamp 2012“ in Bonnland und Hundsfeld teil. Vom 24. Oktober bis 03. Dezember 2012 dauerte der Auslandseinsatz unseres Helfers Michael Geßner in Jordanien. Einsatzauftrag: Kriese in Syrien. Unterstützung syrischer Flüchtlinge im Lager el Za`atari, Jordanien. Michael Geßner leitete einen Bautrupp zur Errichtung der sanitären Anlagen und Wasserversorgung. Zu einem Chemieunfall in der Columbiastraße, ILS-Alarmierung, wurde der THW-Fachberater gerufen. Im November 2012 war die Eröffnung der THW-Ausstellung im Landratsamt Bad Kissingen durch Landrat Thomas Bold. Diese Ausstellung hatte eine große Resonanz bei der Bevölkerung. Im Dezember und Januar 2013 gab es noch je eine ILS-Alarmierung, Sonderdienstplan Autobahn, Stufe I. Bereitstellung in der Unterkunft. Schneeglätte, LKW anschleppen. GKW I und MzKW standen bereits auf Schneeketten. Am 12. März 2013 kam erneut ein Wintereinbruch und demnach eine ILS-Alarmierung, Sonderdienstplan Autobahn, diesmal Stufe II, Fachberater THW war in der ÖEL in Oberthulba, weitere Helfer standen in der Unterkunft abfahrbereit. SchlusswortMehr als 60.000 Helferinnen und Helfer, Spezialisten vieler Fachgebiete, verkörpern heute im THW die Idee der Ehrenamtlichkeit in der humanitären technischen Hilfe im In- und Ausland, die gleichermaßen für gelebten Bürgersinn und eine engagierte, wertvermittelnde Jugendarbeit steht. Das THW ist heute eine feste Größe in den Planungen und Hilfsprogrammen der Bundesregierung und supranationaler Organisationen. Im Dienste der Humanität, dem Motto des THW’s, bitte ich die Helferschaft, den Gedanken „helfen wollen“ immer in den Vordergrund zu stellen und sich durch Ausbildung und Übung mit dem modernen technischen Gerät vertraut zu machen. Dadurch kann in Not geratenen Mitmenschen fachkundige Hilfe geleistet werden. Nach dem Slogan des THW: „Helfen wollen ist gut, Helfen können ist besser“. In diesem Zusammenhang bieten wir den Städten und Gemeinden unseres Landkreises die Leistungen der Fachdienste Bergung und Infrastruktur zur Unterstützung an. Für die kommenden Jahre, liebe Helferinnen und Helfer, wünsche ich Euch und unserem Ortsverband viel Erfolg, Gesundheit und Glück.

Zusammengestellt:

bis 30 Jahre, VwHe Peter Amrhein, HeSp Heinz Bömmel, stvOB Helmut Rink.
bis 50 Jahre, BÖH Thomas Rink, VwHe Andreas Kiesel, OB Helmut Rink.
bis 60 Jahre, stvOB Andreas Kiesel, OB Helmut Rink.

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